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Die Idee
Warum Par72.Golf?
In den vergangenen Jahren ist mir persönlich aufgefallen, dass es drei Dinge benötigt, um als Amateur nachhaltig besser Golf zu spielen.
- 1
Umfassendes Golfwissen für deinen persönlichen Golf-IQ
- 2
Spielerfahrung & Reflexion
- 3
Einen guten Golflehrer, welcher zu Dir passt
Dass diese Sportart komplex ist,
wissen oder spüren die meisten. Aber was bedeutet Golfwissen aufbauen? Es ist die Verbindung aus theoretischem Wissen, praktischer Erfahrung und Körpergefühl. Dabei entsteht ein Teil des Wissens bewusst und abrufbar, ein anderer Teil intuitiv – durch Wiederholung und Erleben.
- Kinder lernen dabei stärker über Intuition
- Erwachsene eher über bewusste Analyse und Denken
Meist laufen diese Prozesse nicht strukturiert ab
Weder im Training, noch in der Nachbearbeitung. Auch nicht in der Freizeit über Social Media oder Sky Golf. Es ist ein großes Durcheinander. Klar, jeder findet durch Zufall mal ein direkt umsetzbares "Erfolgsnugget", einen Kanal oder Experten, den er oder sie toll findet. Strukturierter Wissensaufbau ist das aber nicht.
Auf dem Platz ist es meist umgekehrt
Der Wissensausbau leidet unter der Struktur der identischen Trampelpfade. Klar, der Ball liegt immer woanders, aber die wenigsten üben situatives Golf. Sie spielen ihren Platz, wie sie ihren Platz spielen. Die Gruppe derer, die sich in Privatrunden
- Zur Übung Bälle in Fairwaybunker werfen, ist schon klein.
- Die derer, die einen ganzen 18-Loch-Platz mit dem Eisen 9 spielen, noch kleiner.
- Wenn ich jetzt fragen würde, wer aus Grünbunker mal PW-9-8-7-6-5 versucht hat, dann geht der Wert sicherlich gegen steil gegen 0,x.
Blödsinnige Ideen? Vielleicht. Vielleicht lernt man aber auch etwas fernab der Komfortzone.
Was ist Par72.Golf?
Also schon mal nicht Punkt 3. Ein guter und empathischer Golflehrer ist nicht zu ersetzen.
Wir sind ein Versuch, Punkt 1 zu verbessern und damit Punkt 2 deutlich auszubauen.
Golf wirkt auf viele Menschen "schwer" – und das hat gute Gründe. Die Schwierigkeit liegt aber meiner Meinung nach weniger in einem einzelnen Bewegungsablauf, sondern in der Vielschichtigkeit des Spiels. Golf ist deshalb so anspruchsvoll, weil:
du ein breites, tiefes und nie vollständig abgeschlossenes Golfwissen aufbauen musst
du aufgrund der zeitlich geringen Wiederholfrequenz einzelner Bewegungen länger zum Üben benötigst
(1 Stunde Tischtennis vs. Stunde Golf = 500+ zu 50 Wiederholungen, wenn es ein strukturiertes Training ist)
viele Spielsituationen sehr selten auftreten und daher schwer zu meistern sind
es unzählige Einflussfaktoren gibt – von der Balllage über Wind bis zur mentalen Verfassung, die deinen Schlag und dein Spiel beeinflussen können
Diese Komplexität macht den Reiz des Spiels aus, aber auch seine besondere Herausforderung – unabhängig vom Handicap.
Vielen guten Golfern und Golflehrern sind diese Punkte vermutlich klar oder sie hätten noch einiges zu ergänzen. Aber ist das auch der breiten Menge der Amateure so klar? Glauben wir nicht.
Ein Hobbygolfer hat eine Menge Arbeit vor sich und muss eine Vielzahl an Dingen
- erkennen
- verstehen
- einordnen
- umsetzen
- behalten
- verbessern
- anpassen
Zwischen den Phasen gibt es Rückschritte, Schleifen und neue Erkenntnisse – das ist normal.
Jeder Golfer durchläuft diesen Prozess immer wieder – auf unterschiedlichen Ebenen (z. B. Schwung, Putten, Course Management).
Vielzahl an Inhalten
Es wurde und wird bereits sehr viel über Golf gesagt, geschrieben, gedreht. Bücher, Webseiten, Podcasts, Videos, Social Media Clips, Grafiken usw.
Die schiere Menge dieser Medien macht es nicht unbedingt einfacher. Zudem steht ein Golfer immer vor der Herausforderung:
Der/die eine sagt das
Mein Trainer sagt vielleicht das Gleiche, nur anders
Mein Trainer sagt etwas anderes
Wir haben uns es zur Aufgabe gemacht, die Komplexität dieses Lieblingswahnsinns zu reduzieren und zu vereinfachen. Über strukturelle Hilfen seid ihr somit in der Lage:
Themen gebündelt zu erfassen
Verbindungen einzelner Bereiche besser zu verstehen
In kurzer Zeit selektiver & fokussierter vorzugehen
Unsere Rolle
Ihr könnt mit Par72 gezielt und zeitsparend an eurem Golfwissen arbeiten. Wir arbeiten fortwährend daran, die Inhalte besser zu strukturieren und damit die Informationsverarbeitung zu vereinfachen.
Wenn Euer Gehirn mehr Informationen hat, kann es euch besser weiterhelfen. Durch „Herumspringen“ bekommt ihr zwar Inspiration. Durch fokussiertes Vorgehen, bekommt ihr Thementiefe. Und ihr spart Zeit, euch das alles selbst rauszusuchen. Den Job nehmen wir euch ab.
Mehr Wissen wird euch zudem helfen, eure Termine mit euren Trainern auch von eurer Seite besser vorzubereiten, besser Fragen zu stellen und zügiger vorwärtszukommen.
Kann Par72.Golf einen Golftrainer ersetzen?
Nach unserer Meinung nicht. Unser Rat für einen Erfolgsschlüssel wäre
Einen oder mehrere Trainer finden, die zu Dir passen
Niemand verbietet es dir, verschiedene Trainer für Kurzspiel, Putten, langes Spiel, mentales Training oder Athletik zu haben
Strukturiert Wissen parallel zu Training und Trainerstunden und Spielpraxis aufbauen
Was meinen wir mit "zu Dir passen"? Vornehmlich emphatisch. Aus vielen Gesprächen über abgebrochene Beziehungen nehme ich mit, dass die Empathie und nicht das Fachwissen der Trennungsgrund waren. Indes schauen zu wenige Golfer über den Tellerrand in 50 Kilometern Umkreis.
Ich arbeite in meinem Leben häufig autodidaktisch – und das funktioniert in vielen Bereichen sehr gut. Im Golf hat dieser Ansatz jedoch seine Grenzen: in der Selbsterkenntnis, im Zeitbudget, in der Fähigkeit zur objektiven Reflexion und vielem mehr.
Hinzu kommt, dass Lernen im Golf aber auch eine Budgetfrage ist. Es gibt im Markt zahlreiche „Rundum-sorglos-Pakete“ von Trainern und Akademien. Wer sich diese leisten kann und will, wird umfassend und professionell betreut. Für alle anderen gilt: Der eigene Lernweg erfordert mehr Eigeninitiative, Struktur und das richtige Maß an Unterstützung – gerade dort, wo man allein nicht weiterkommt.
Par72 ist für Golfer, welche strukturiert Wissen auf- und ausbauen wollen, sich gern Meinungen von mehreren Experten zu einem Thema anhören oder ganz simpel, weniger Budget haben.
Mit nur einer Trainerstunde im Monat bleibt der Wissensaufbau im Zusammenspiel mit dem Coach naturgemäß eingeschränkt – weniger durch Motivation, sondern durch die verfügbare Zeit und den Umfang des vermittelbaren Wissens. Hier kann unsere Plattform vielleicht helfen.
Deine Trainer werden dich aber generell durch uns hoffentlich häufiger sehen als früher, weil du schneller vorwärtskommst und deine Motivation steigt.
Und schlussendlich bleibt es dabei: Head Pro Adam Cockayne vom LTGK in Travemünde bringt es mit seinem Claim auf den Punkt
Vom Sofafleiß mit Par72.Golf sind keine Wunder zu erwarten.
Aber Zeitersparnis, neue Ideen und vielleicht mehr Golf-IQ und Freude an diesem wundervollen Sport. Für uns haben wir Adams Claim weiterentwickelt:

Golfresort Strandgrün
Über den Autor
Jahrgang 1976, Golfer seit 2008, Heimatclub: GC Timmendorfer Strand, Zweitclub: Lübeck-Travemünder Golf Klub
HCP: 6,8 (10/2025)
beste Runde: 75 auf dem Nordplatz (Par 72) Strandgrün, Timmendorfer Strand (2025, Clubmeisterschaften, Runde 2)
AK30 Ergebnisse 2025: 88, 91, 82, 84, 80
Turnierergebnisse 2025: 84, 82, 82, 82, 68 (P61), 79, 84, 71 (P61), 75, 87
Seit 2021 (HCP 19,2) Golf und Training mit erhöhter Intensität. Zu der Zeit wurde das golferische Lebensziel meinerseits wie folgt definiert: ein Rundendurchschnitt in Turnieren auf dem Nordplatz in Timmendorf von 79. Zeitraum: Ungewiss.
Warum 79? Kein spezieller Grund. Ich dachte mir nur, könnte vielleicht ganz cool sein. Meinung anderer: Größenwahn :-)
Den Grund fand ich erst auf dem Weg, über das Spielgefühl:
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Erstmals unter 95 gespielt: |
Tolles Gefühl |
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Erstmals unter 90 gespielt: |
Wow, dass fühlt sich noch besser an
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Erstmals unter 85 gespielt: |
Faszinierend, wie großartig Golf sein kann |
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Bevor „unter 80“: | Das muss der pure Stress sein |
| Erstmals unter 80 gespielt: | Nee, kein Stress, das fühlt sich fantastisch an. An dem Tag sind keine Zweifel im Bag, man ist viel zu gut drauf. |
Der Freizeitwert und das Lebensgefühl stiegen mit jedem Meilenstein. Vor allem wurde ich immer ruhiger, akzeptierte schlechte Schläge als vollkommen normal und wurden sehr ausgeglichen. Purer Freizeitgenuss.
Worauf führe ich die Entwicklung zurück? Hauptsächlich auf den Ausbau von Wissen und strukturiertem Training. Fähigkeiten von Tischtennis, Tennis und anderer Schlag- und Ballsportarten aus der Jugend wirken bis heute teilweise eher kontraproduktiv. Da gewonnene Ballgefühl ist natürlich hilfreich.
Rückschläge?
Ohne Ende. Gegen Saisonfinale ist mein Eisenspiel meist grausig, da ich im Sommer noch nicht geschafft habe, Training und Leistung parallel zu betreiben. Meist steht Spielen im Vordergrund. Irgendwann, oft bereits schon vor den Clubmeisterschaften, fühlt es sich dann langsam wie ein Wollknäuel an und ich freue mich dann auf das Wintertraining.
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